SMOG e.V. und Fußball­freunde Osthes­sens trauern

SMOG e.V. und Fußball­freunde Osthes­sens trauern um Helden von Bern Horst Eckel – enge Verbin­dung in die Region

Der Verein „Schule machen ohne Gewalt – SMOG e.V.“ und die Fußball­freunde Osthes­sens trauern um Horst Eckel, den Fußball-Welt­meister von 1954.
„Horst Eckel hat von 2003 bis 2012 an allen zehn SMOG-Bene­fiz­fuß­ball­tur­nieren teil­ge­nommen. Er war ein boden­stän­diger und überaus sympa­thi­scher Mensch mit einem großen Herz für unser Thema der Gewalt­prä­ven­tion an Schulen und Kinder­gärten, da er selbst als ehema­liger Real­schul­lehrer um die Probleme wusste. Unser tief empfun­denes Mitge­fühl gilt seiner Frau Hanne­lore und seinen beiden Töch­tern mit Familie“, so der 1. Vorsit­zende von SMOG e.V., Erwin Maisch, in einer ersten Stellungnahme.

Horst Eckel hatte über viele Jahre eine sehr enge Verbin­dung in die osthes­si­sche Region. Bereits 1957 führte sein Weg mit der „Fritz-Walter-Elf“ des 1. FC Kaisers­lau­tern nach Bad Hers­feld, wo im Jahn­sta­dion vor über 10 000 Zuschauern ein Freund­schafts­spiel gegen eine Hers­felder Auswahl stattfand.

An der Seite von Fritz und Ottmar Walter war er 1999 Ehren­gast der „Welt-Fußball-Gala“ in Roten­burg a.d.F. und später eben­falls gemeinsam mit Ottmar Walter in 2005 in Frie­de­wald. In dieser Zeit entstand eine sehr vertrau­ens­volle und später freund­schaft­liche Bindung zu Reiner Birkel, Grün­dungs- und Vorstands­mit­glied von SMOG e.V. „Es war Fritz Walter, der Horst Eckel gebeten hatte, an unserem ersten Bene­fiz­tur­nier 2003 in Schlitz teil­zu­nehmen. Daraus entstand eine wunder­bare Freund­schaft zu seiner Frau Hanne­lore und zu Horst, die unver­gessen bleibt. Wir alle sind sehr dankbar, dass wir diese groß­ar­tige Persön­lich­keit des deut­schen Fußballs an unserer Seite wussten und werden sein soziales Enga­ge­ment würdigen und den Menschen Horst Eckel nie vergessen,“ blickt Reiner Birkel auf diese Zeit mit der Fußball­le­gende zurück. „Unver­gessen bleibt die Feier zum 80. Geburtstag von Horst im Fritz-Walter-Stadion, an der auch noch zwei unga­ri­sche Vize-Welt­meister von 1954 teilnahmen.“

Beim SMOG-Cup war Horst Eckel mehr­mals in Künzell, in der ehema­ligen „Sport­welt-Osthessen“ bzw. in der Kreis­sport­halle aktiv am Ball, aber auch in 2003 in der Bad Hers­felder Geistal­halle gemeinsam mit Rudi Völler, dem Team­chef der Natio­nal­mann­schaft, der nur wenige Monate zuvor Vize-Welt­meister wurde. Ein Höhe­punkt hierbei, ein Tisch­tennis-Einla­ge­spiel gegen Rekord-Euro­pa­meister Timo Boll. Neben Fußball gehörte Tisch­tennis zur großen Leiden­schaft des Welt­meis­ters. Horst Eckel war Berater von Regis­seur Sönke Wort­mann beim Film „Das Wunder von Bern“. Nur kurze Zeit nach der Premiere des Filmes in Hamburg war Horst Eckel Ehren­gast im Bad Hers­felder Kino­center „Cine­plex“ im Dezember 2004, wo er Mode­rator Markus Pfromm gemeinsam mit seinem ehema­ligen Mann­schafts­ka­me­raden Karl Schmidt, DFB-Vize­prä­si­dent, aus Wabern, über die WM und seiner erfolg­rei­chen Fußball­lauf­bahn berich­tete. Nicht wenige Gäste hatten damals Tränen in den Augen, als sie dem Welt­meister bei einer Auto­gramm­stunde persön­lich trafen. Ein weiterer Auftritt folgte in 2005 beim Bad Hers­felder Lolls­lauf mit einem Start­schuss über die 10 km und danach war Horst Eckel Ehren­gast bei einem Fußball­tur­nier in Unter­geis, wo er den symbo­li­schen Anstoß mit Bürger­meister Glänzer durch­führte und fleißig Auto­gramme schreiben musste.

Für das Land Hessen war Horst Eckel während der Fußball-WM 2006 der Männer und 2011 der Frauen im Einsatz und hier an mehreren Hessen­tagen, u.a. mit der Schau­spie­ler­mann­schaft vom „Wunder von Bern“ als Spiel­führer in Hessisch-Lich­tenau. Auch 2006 beim Landes­fest in der Vertre­tung in Berlin an der Seite von Bundes­kanz­lerin Merkel und dem heutigen Minis­ter­prä­si­denten Bouf­fier, mit dem Horst Eckel freund­schaft­lich verbunden war.



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