Start News Hessische Kultusministerin Nicola Beer und Vertreter von SMOG e.V. unterzeichnen Kooperationsvereinbarung – „Cool and Safe“ ein richtungsweisendes Angebot zur Gewaltprävention für Kinder
29 | 06 | 2017
Hessische Kultusministerin Nicola Beer und Vertreter von SMOG e.V. unterzeichnen Kooperationsvereinbarung – „Cool and Safe“ ein richtungsweisendes Angebot zur Gewaltprävention für Kinder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Geschäftsstelle   
Mittwoch, den 15. Januar 2014 um 13:22 Uhr

alt„Cool and Safe“ ist ein beispielgebendes Angebot für unsere Grundschulen. Das gewaltpräventive interaktive Trainingsprogramm zeigt innovativ und richtungsweisend Möglichkeiten im Kampf gegen Gewalt auf und setzt dabei digitale Medien sinnvoll ein. Das Projekt wurde auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen und langjährigen Erfahrungen von „Schule machen ohne Gewalt e.V. (SMOG e.V.)“ und seinen Projektpartnern entwickelt und richtet sich an Kinder von sieben bis zehn Jahren. Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, „Cool and Safe“ zunächst vom 1. Februar 2014 bis zum Ende des Schuljahres 2014/ 2015 an den hessischen Grundschulen, die sich dafür auf freiwilliger Basis entschließen, einzusetzen und im Anschluss die Nutzung sowie deren Wirkung zu evaluieren“, so die Hessische Kultusministerin Nicola Beer.
Unter dem Link www.coolandsafe.eu sowie http://coolandsafe.bildung.hessen.de wird das Programm nun seit Herbst letzten Jahres angeboten. Ziel des Programms ist es, die Selbstbehauptungskompetenzen der Grundschulkinder gegenüber Gleichaltrigen und Erwachsenen zu stärken und Handlungsstrategien zum Umgang mit Gefahrensituationen zu vermitteln. Kinder lernen interaktiv und spielerisch durch über 40 Kurzfilme und Bildergeschichten mögliche Grenzüberschreitungen früher wahrzunehmen und Gefahren zu erkennen. Hierzu werden sie in Situationen versetzt, die sie bereits erlebt haben oder sich zumindest gut vorstellen können. Die Eckpfeiler des Programms bilden: Informationen zu Merkmalen, anhand derer potentiell gefährliche Situationen erkannt werden können, Hinweise darauf, wie Kinder sich in riskanten Situationen verhalten sollten und Informationen darüber, wo Kinder Hilfe erhalten können. Im Training wird dem Schutz vor den Gefahren des Internets und vor sexueller Gewalt durch fremde und bekannte Personen ein besonderer Stellenwert eingeräumt.

„Wir möchten, dass möglichst viele Grundschülerinnen und -schüler von diesem Programm Gebrauch machen können. Um Kinder mit Fragen, Unsicherheiten oder gar Ängsten keinesfalls alleine zu lassen, müssen sie kompetente Ansprechpartner an ihrer Seite haben. Ich begrüße es daher sehr, dass neben dem Training für Kinder im Rahmen des Projekts hervorragendes Begleitmaterial für die Lehrerschaft entwickelt wurde, welches die einschlägigen Leitlinien des Ministeriums ergänzt, sagte die Ministerin.
Um Lehrkräfte bei dem Umgang mit dem Programm im Unterricht noch weitgehender zu unterstützen und das Programm möglichst nachhaltig in den hessischen Grundschulen zu verankern, hatte SMOG e.V. bereits mit letzten Jahr an verschiedenen Staatlichen Schulämtern ganztägige Informationstage für interessierte Grundschullehrkräfte angeboten. Das Projekt wurde hierzu bereits mit 18.000 Euro aus Lottomitteln des Land Hessen unterstützt, um auf diese Weise möglichst viele interessierte Lehrkräfte in den Grundschulen als Multiplikatoren zu erreichen.alt
„Ich freue mich und bin stolz, dass wir heute diesen Vertrag zu ‚Cool and Safe‘ mit Frau Ministerin Beer unterzeichnet haben. Ich danke allen, die uns geholfen haben, dieses Projekt so erfolgreich zu machen und wir hoffen, dass es uns gelingt, in Deutschland und Europa weitere Länder für dieses Projekt zu begeistern, unterstrich Erwin Maisch, Ldt. Polizeidirektor a.D. und 1. Vorsitzender von SMOG e.V.
„Cool and Safe“ wurde mit dem bedeutsamen europäischen Comenius-Siegel für pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch besonders wertvolle Bildungsmedien ausgezeichnet. Projektpartner von SMOG e.V. sind die Goethe Universität Frankfurt, die mecom Gruppe, Fulda, und die International Police Association (IPA) mit ihren Sektionen in Deutschland und Luxemburg. Maßgeblich wurde die Entwicklung des Programms durch die Europäische Union gefördert. Die Europäische Union hat das zweisprachige Programm (Deutsch und Französisch) zu fast 80 Prozent (rund 324.000 Euro) gefördert. Rotary International, die Rotary Distrikte 1720 und 1820 sowie zahlreiche Rotary Clubs in Deutschland, Holland und Frankreich, die Sparkassen in Bad Hersfeld-Rotenburg und Fulda, die Hertie-Stiftung sowie Jollydent e.V. sind weitere wichtige Unterstützer von „Cool and Safe“.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. Januar 2014 um 13:30 Uhr
 
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